Hund im Büro: Wie Bürohunde den Arbeitsalltag bereichern

Hund im Büro: Wie Bürohunde den Arbeitsalltag bereichern

Geschrieben von: Nadine Tiedemann

|

|

Lesezeit 8 min

Das Wichtigste kurz erklärt:

Ein Bürohund ist ein Hund, der seinen Menschen mit an den Arbeitsplatz begleitet. Das klingt erst einmal nach einem schönen Benefit. Und ja, das kann es auch sein. Ein Hund im Büro kann gute Laune schenken, kleine Pausenmomente schaffen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.

Damit das funktioniert, braucht es aber mehr als Tierliebe. Ein Bürohund ist Teil eines gemeinsamen Alltags. Deshalb müssen alle mitgedacht werden: der Hund, die Halter*innen, die Kolleg*innen und die Abläufe im Büro.

Bei TRIXIE erleben wir, wie schön dieses Miteinander sein kann. Hunde gehören für uns nicht nur zu unseren Produkten, sondern auch zu unserer Haltung. Sie erinnern uns jeden Tag daran, worum es geht: um ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier.

Nadine mit Emma & Tomte

Für mich ist es jeden Tag wieder eine Bereicherung meine beiden Flauschberts mit ins Büro nehmen zu dürfen. Sie sorgen hier regelmäßig für gute Laune, Kuscheleinheiten (ganz uneigennützig versteht sich) und werden dann auch gerne mal spontan für ein Video oder Foto "geborgt".

Welche Vorteile hat ein Bürohund?

Viele Menschen kennen diesen Moment: Der Arbeitstag ist voll, der Kopf ist laut und dann liegt da ein Hund ganz entspannt auf seiner Decke. Ein kurzer Blick, ein kleines Lächeln, einmal tief durchatmen. Manchmal braucht es gar nicht mehr.

Bürohunde können den Alltag auf eine sehr natürliche Weise auflockern. Sie sorgen für bewusste Pausen, bringen Bewegung in den Tag und können das soziale Miteinander stärken.


Auch Untersuchungen beschäftigen sich mit positiven Effekten von Hunden am Arbeitsplatz. Eine Studie von Barker, Knisely, Barker, Cobb und Schubert beschreibt unter anderem Zusammenhänge zwischen Hunden am Arbeitsplatz, Stressempfinden und der Wahrnehmung von Zufriedenheit, Unterstützung und Verbundenheit im Unternehmen.


Auch der Bundesverband Bürohund berichtet im Bürohund Index 2020 von positiven Erfahrungen: 92 Prozent der befragten Mitarbeitenden erlebten durch Bürohunde eine Verbesserung des Arbeitsklimas und eine bessere persönliche Work Life Balance.


Für den Büroalltag bedeutet das: Ein Hund im Büro kann mehr sein als ein netter Anblick. Er kann kleine Ruheinseln schaffen, Gespräche anstoßen und Menschen daran erinnern, zwischendurch kurz aufzustehen, durchzuatmen und wieder mit frischem Kopf weiterzumachen.

Kleine Pausen mit Wirkung: Ein kurzer Gang nach draußen oder ein ruhiger Moment am Hundekörbchen kann helfen, den Kopf freizubekommen.

Mehr Austausch im Team: Hunde schaffen oft ganz ungezwungene Gesprächsanlässe, auch zwischen Kolleg*innen, die sonst weniger miteinander zu tun haben.

Ein bewussterer Arbeitstag: Mit Hund im Büro werden Pausen, Ruhezeiten und kleine Routinen automatisch wichtiger. Das kann dem ganzen Arbeitsalltag guttun.

Mehr Nähe zwischen Mensch und Hund: Für viele Halter*innen ist es schön, ihren Hund nicht den ganzen Tag allein zu Hause lassen zu müssen.

Echte Einblicke in den Hundealltag: Bei TRIXIE sind Bürohunde auch Teil unseres Produktalltags. Manchmal testen sie spontan mit oder stehen für ein Shooting bereit, natürlich nur, wenn es für den Hund passt.

Warum ist ein Bürohund immer auch Teamthema?

Ein Hund im Büro betrifft nie nur die Person, der der Hund gehört. Er verändert den Alltag eines ganzen Teams. Deshalb beginnt ein guter Alltag mit Bürohund nicht mit dem Satz: „Der ist ganz lieb.“ Sondern mit Fragen wie: 

  • Passt es für die Kolleg*innen? 
  • Gibt es Allergien? 
  • Hat jemand Unsicherheiten im Umgang mit Hunden? 
  • Gibt es genug Platz für einen ruhigen Liegeplatz? 
  • Kann der Hund entspannen, während gearbeitet wird?

Bei TRIXIE ist Rücksicht die Grundlage.

Niemand muss Hundekontakt haben, der das nicht möchte. Ein Bürohund soll Begegnungen schöner machen und nicht unangenehmer. Deshalb gibt es bei uns einen wichtigen Grundsatz: Kollege vor Hund. Das klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, ist aber genau das, was Bürohunde langfristig möglich macht. Denn nur wenn Menschen sich wohlfühlen, kann auch der Hund entspannt Teil des Arbeitsalltags sein.

Eignet sich jeder Hund als Bürohund?


Nicht jeder freundliche Hund ist automatisch ein guter Bürohund. Ein Hund kann lieb, menschenbezogen und im privaten Alltag wunderbar unkompliziert sein und sich trotzdem im Büro nicht wohlfühlen.


Ein Büro ist voller Reize:

  • Stimmen
  • Türen
  • Telefone
  • Besucher*innen
  • andere Hunde
  • neue Gerüche 
  • Bewegungen.

Ein Bürohund sollte damit gelassen umgehen können. Er sollte gesund, sozial verträglich, ruhig und gut ansprechbar sein. Außerdem sollte er auf seinem Platz entspannen können und nicht dauerhaft im Mittelpunkt stehen müssen.

Anette & Piet

Meinen Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen, bedeutet mir sehr viel! Nicht nur, weil es eine große Erleichterung in meinem Alltag ist, sondern viel mehr, weil mein Piet meinen oft sehr durchgetakteten Arbeitstag auflockert. Es sind neben der Tatsache, dass die Mittagspause aktiv gestaltet ist, auch die kleinen Momente: ein kurzer Stupser, der Krauler zwischendurch, der genüsslich schnorchelnde Hund, während ich am Arbeiten bin und die Gespräche und schönen Momente mit den Kolleg*innen, die sich auf Grund des Hundes ergeben. Neben all diesen persönlichen Vorteilen, bietet die Tatsache den Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen, uns Produktmanagern auch einen echten beruflichen Mehrwert! Passformproben und der Gleichen sind schnell erledigt mit einem Zug durch die Büros. Ein Leben ohne Bürohunde bei TRIXIE ist für mich nicht mehr vorstellbar. 

Darf ich meinen Hund einfach mit ins Büro nehmen?


Grundsätzlich nein. In Deutschland gibt es keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch darauf, den eigenen Hund mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Ob Hunde im Büro erlaubt sind, entscheidet der Arbeitgeber. Deshalb braucht es immer eine Genehmigung und gute Absprachen.


Auch wenn es in einem Unternehmen bereits einen Bürohund gibt, heißt das nicht automatisch, dass jeder weitere Hund mitgebracht werden darf. Jeder Hund, jedes Team und jeder Arbeitsplatz sollten einzeln betrachtet werden.


Bei TRIXIE ist die Mitnahme von Bürohunden deshalb gut organisiert. Dazu gehören unter anderem das Einverständnis im Büro, passende räumliche Möglichkeiten, ein geschützter Liegeplatz, ein Wassernapf, Rücksicht auf Allergien oder Unsicherheiten sowie eine gültige Hundehaftpflichtversicherung.

Wie sieht der Alltag mit Bürohund bei TRIXIE aus?

Damit Hunde im Büro für alle eine Bereicherung sind, gibt es bei TRIXIE einen Bürohund Knigge.


  • Auf dem Betriebsgelände gilt Leinenpflicht
  • Lager, Kantine und Küche bleiben hundefrei
  • Im Büro hat jeder Hund einen festen Platz und Wasser
  • Außerdem begrüßt ein Hund nur Kolleg*innen, die das auch möchten

Praktisch sind unsere Bürohund Türschilder: Sie zeigen mit Foto, welcher Hund da ist und ob er gestreichelt oder gefüttert werden darf.


Auch Sauberkeit gehört dazu. Nasse Pfoten, Futter oder kleine Missgeschicke werden so gehandhabt, dass sich niemand gestört fühlt. So bleibt der Bürohund Alltag für alle angenehm.

Kurz gesagt: Bürohunde sollen positiv auffallen. Durch ruhiges Verhalten, gute Vorbereitung und Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Wie wird ein Hund bei TRIXIE zum Bürohund?


Damit der Bürohund Alltag für Mensch und Hund gut funktioniert, unterstützt uns regelmäßig eine unabhängige Hundetrainerin. Bei Bedarf trainiert sie gemeinsam mit dir und deinem Hund typische Situationen im Büro.


Dazu gehören zum Beispiel:

  • Besucher*innen im Büro
  • laute Geräusche 
  • kurze Momente, in denen der Hund allein im Raum bleibt.

Zum Abschluss gibt es eine Bürohundeprüfung. Dabei wird geschaut, ob der Hund den Büroalltag entspannt meistern kann und ob er sich dabei wohlfühlt.

Sophia & Stitch

Stitch weiß inzwischen ganz genau womit er das gesamte Büro zum Lachen bringt und sorgt auch an den stressigsten Bürotagen mit seinen kleinen "Showeinlagen" für gute Laune im Büro.

Was ist mit Welpen im Büro?


Welpen im Büro klingen erst einmal besonders niedlich. Aber gerade junge Hunde brauchen Zeit, Ruhe und eine sanfte Eingewöhnung.


Bei TRIXIE sind Hunde unter 18 Monaten noch keine regulären Bürohunde. Nicht, weil junge Hunde nicht willkommen sind, sondern weil sie noch mitten in ihrer Entwicklung stecken. Ein Büro ist für einen Welpen ziemlich viel: neue Menschen, Geräusche, Bewegungen, Gerüche und vielleicht auch andere Hunde. Gleichzeitig soll er lernen, zur Ruhe zu kommen


Deshalb werden junge Hunde bei uns Schritt für Schritt herangeführt. Für sie gilt: maximal 5 Stunden pro Tag und maximal 20 Stunden pro Woche. Der erste Bürotag ist kein spontaner Versuch, sondern ein Trainingstag mit unserer Hundetrainerin Maike. Außerdem können Welpen den Arbeitsplatz außerhalb der regulären Arbeitszeit kennenlernen. So kann der Hund in Ruhe erste Büroluft schnuppern, ohne dass direkt alles auf einmal passiert.


Warum sind TRIXIE Bürohunde manchmal kleine Produkttester*innen?


Unsere Bürohunde sind nicht nur Begleiter im Arbeitsalltag. Manchmal werden sie auch ganz spontan zu kleinen TRIXIE Stars. Wenn ein neues Hundebett angeschaut, ein Mantel anprobiert oder ein Produkt schnell im Alltag getestet werden soll, sind unsere vierbeinigen Kolleg*innen stets zur Stelle. Natürlich nur, wenn es für den Hund passt. Dann wird aus einem normalen Bürotag plötzlich ein kleines Shooting oder ein schneller Produkttest.

Genau das macht unseren Alltag so besonders.

Wie gewöhne ich meinen Hund an den Büroalltag?


Starte langsam: kurze Besuche, ein fester Liegeplatz, vertraute Gegenstände und klare Abläufe helfen deinem Hund, sich im Büro zurechtzufinden. 


Wichtig ist vor allem Ruhe. Ein Bürohund muss nicht ständig beschäftigt werden, sondern lernen, zu entspannen. Feste Pausen, Gassi Runden und eine gute Vorbereitung machen den Bürotag für euch beide angenehmer.

FAQ: Häufige Fragen zum Bürohund

Was bringt ein Bürohund?

Ein Bürohund kann das Arbeitsklima positiv beeinflussen, für bewusstere Pausen sorgen, Bewegung fördern und das soziale Miteinander stärken. Wichtig ist, dass der Hund zum Büroalltag passt und das Team einverstanden ist.

Welche Hunde eignen sich als Bürohund?

Geeignet sind Hunde, die gesund, sozial verträglich, ruhig und gut ansprechbar sind. Sie sollten in einer Umgebung mit Menschen, Geräuschen und Bewegung entspannen können.

Welche Dinge sind wichtig, damit ein Hund im Büro gut ankommt?

Wichtig sind Zustimmung im Team, ein fester Liegeplatz, Wasser, Hygiene, klare Zuständigkeiten, Rücksicht auf Kolleg*innen, hundefreie Bereiche und eine gültige Haftpflichtversicherung.

Gibt es bei TRIXIE eine Bürohundeprüfung?

Ja. Bei TRIXIE begleitet eine unabhängige Hundetrainerin den Prozess. Zum Abschluss wird eine Bürohundeprüfung abgelegt. Dabei wird geschaut, wie gut der Hund mit typischen Situationen im Büro umgehen kann.

Darf ein Welpe mit ins Büro?

Ein Welpe kann behutsam an den Büroalltag gewöhnt werden, sollte aber nicht direkt wie ein regulärer Bürohund behandelt werden. Bei TRIXIE werden junge Hunde Schritt für Schritt herangeführt.

Was ist die wichtigste Voraussetzung für Hunde im Büro?

Die wichtigste Voraussetzung ist Rücksicht. Ein Bürohund soll für Hund und Mensch eine Bereicherung sein. Nur wenn sich alle wohlfühlen, funktioniert der gemeinsame Alltag langfristig.

Fazit: Bürohunde sind mehr als ein schöner Benefit


Ein Bürohund kann den Arbeitsalltag positiv beeinflussen: Er bringt Bewegung in Pausen, fördert den Austausch im Team und sorgt für eine angenehme Atmosphäre.


Damit das funktioniert, braucht es Rücksicht, klare Absprachen und den Blick darauf, ob der Hund wirklich zum Büroalltag passt. Bei TRIXIE sind Bürohunde deshalb gut eingebunden: als Begleiter im Arbeitsalltag, gelegentliche Produkttester*innen und manchmal auch als spontane Fotomodels.

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten